„Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“

Am 3. Adventssonntag wurde das Friedenslicht aus Bethlehem in einem Aussendungsgottesdienst im Dom in Augsburg an alle Menschen, die „guten Willens“ sind als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität für eine friedvolle Welt verteilt.  

Vertreter*innen der DPSG nahmen das Friedenslicht bei München in Empfang und brachten es mit dem Zug nach Augsburg. Franziska Hankl und Johanna Hankl nahmen es im Dom freudig entgegen. 
Da die Anzahl der Gottesdienstbesucher aufgrund der Corona- Schutzmaßnahmen begrenzt war, bestand ab 14:00 Uhr auch die Möglichkeit das Friedenslicht in St. Moritz abzuholen. Dort haben wir eine Lichterspur gestaltet, mit Impulsen, in denen das Lied „
Friedensnetz“ von Peter Janssens und Hans- Jürgen Netz betrachtet wurde. 

Pfadfinderinnen* aus Donauwörth haben unseren Aussendungsgottesdienst gestaltet. Dafür hatten sie die Geschichte „Es klopft bei Wanja in der Nacht” von Tilde Michels umgeschrieben und auf die heutige Zeit übertragen. Darin wurde deutlich, dass auch zwischen scheinbar verfeindeten Gruppen Frieden möglich ist. 

Hauptzelebrant Bischof Dr. Bertram Meier begrüßte in diesem Jahr Verbändereferent und BDKJ Präses Dominik Zitzler und Pfarrer Michael Kinzel aus Neuburg an der Kammel im Dom. Auch der bischöfliche Zeremoniar Ulrich Müller trug wesentlich zur feierlichen Gestaltung der Messfeier bei.  

Die diesjährige Kollekte ging an das Ronald MC Donald Haus in München. Dieses bietet Eltern von schwerkranken Kindern vorübergehend ein Zuhause auf Zeit, in der Nähe der kleinen Patienten. Die Pfadfinderin Johanna Hankl, die dort als FSJlerin tätig ist, berichtete von den Aktionen und der Arbeit in diesem Haus.  

Der Gottesdienst wurde vom Chor „Jakobsingers” aus Friedberg musikalisch stimmungsvoll untermalt. Herzlichen Dank! „Pfadfinderfeeling“ kam mit dem Lied „Flinke Hände, flinke Füße“ auf. Mit wachen Augen, offenem Herz und Freundschaft wird der Wunsch laut gemeinsam die Welt zu verbessern.

Zuvor sandte Bischof Bertram die versammelten Pfadfinder*innen mit eben diesem Auftrag als Friedensboten in ihren Alltag. Er dankte allen für das Engagement und den Einsatz und ermunterte, das Friedenslicht in das Bistum und darüber hinaus zu tragen. 

Das Friedenslicht kann im Dom und in St. Moritz bis Weihnachten abgeholt werden.

Die Bedeutung des Friedenslichtes

Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.

Hier gibt es Informationen und Material zum Friedenslicht...